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Andere arbeiten lassen

Führungskräfte berichten im Coaching oder Erfahrungsaustausch immer wieder, dass sie zu wenig Zeit hätten für ihre eigentlichen Aufgaben:

  • die Mitarbeiter/-innen zu führen und mit ihnen zu kommunizieren,
  • das Team zu entwickeln und
  • die strategische Ausrichtung ihres Verantwortungsbereiches zu optimieren.

Ein Grund für dieses Dilemma liegt darin, dass viele Führungskräfte zu tief in operative Aufgaben eingebunden sind. Im Extremfall führt dies dazu, dass manche Führungskraft irgendwann erkennen muss, dass sie sich selbst zur besten Mitarbeiterin oder zum fleißigsten der Mitarbeiter entwickelt hat.

Abgesehen von einem temporären oder latenten Personalmangel ist als Ursache hierfür auszumachen, dass Führungskräfte zu wenig oder nicht konsequent genug delegieren. Dies wiederum führt dazu, dass Mitarbeiter/-innen zu wenig herausfordernde Aufgaben erhalten, Verantwortung und Motivation verlieren bis hin zum „Bore-out-Effekt“ und zunehmend unselbstständiger werden. Diese „Nebenwirkungen“ führen dann wieder zu einem vermehrten operativen Einsatz der Führungskraft - ein Teufelskreis.

In meinem, beim Haufe Verlag erschienen Taschenbuch „Delegieren“ oder in meinen Coachings und Trainings zu diesem Thema zeige ich Wege aus diesem Teufelskreis.

Ausgerechnet am 1. Mai 2016 - dem Tag der Arbeit -  habe ich zu diesem Thema ein Radio-Interview mit der ARD-Moderatorin Stefanie Junker geführt. Der bezeichnende Titel dieser Sendung im SWR2-Matinee lautete: "Andere arbeiten lassen“.

Wenn Sie Interesse an diesem Beitrag haben, finden Sie hier den Podcast als Audi-Datei zum Herunterladen.

Sollten Sie rund um das Thema „effizientes Delegieren“ weitere Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an.

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